Seminartag für Ärztinnen und Ärzte

(DFP Medizinische Punkte 8) 
www.carpecompressionem.com

Die eigentliche Bandagierungsarbeit kann delegiert werden – jedoch muss der verantwortliche Verordner – die Ärztin, der Arzt – darüber aktuelle Kenntnis haben.

Die angiologische Kompressionstherapie hat hin zu individualisierter Anwendung große Fortschritte gemacht.

Neue Materialien und technologische Entwicklungen haben sowohl die eigentliche Bandagierungsarbeit, als auch den Tragekomfort für die Patientinnen und Patienten durch Fertigprodukte verändert.

• Wickeln geht heute leichter und schneller und ist in der Wirkung effektiver.

• Kompression kann heute durch Fertigprodukte in vielen Fällen effektiv ersetzt werden.

Bereits 1892 wurde von Winiwarter in Breitners „Lehrbuch der Chirurgie, Band XIII“, als Therapie der Wahl bei bestimmten Erkrankungen der Haut und des Bindegewebes ( Erysipel und Lymphödem) die Kompressionstherapie empfohlen. Dies hat Dr. Hans Rotter, von 1945 bis 1975 Vorstand der Dermatologie an den Salzburger Landeskliniken, aufgegriffen und verbessert und gilt damit heute noch als der Begründer der angiologischen Kompressionstherapie.

Die klassische Rotter – Technik besteht im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen elastischen Binden in überkreuzender Wickeltechnik sowie dazwischen gelegten, selbst zugeschnittenen Schaumstoffplatten, wodurch die Elastizität dieses Kompressionsgebildes richtigerweise praktisch auf Null  reduziert wird. 

Die Richtigkeit der unelastischen Verbandstechnik wurde dann wissenschaftlich von Földi et al. und Partsch et al. in den 70er und 80er Jahren bestätigt. Daraus resultierte die Forderung, elastische Kompressionsverbände durch unelastische Kompressionsmaterialien für die konservative Angiologie zu ersetzen. Der geringe Ruhedruck  soll durch einen hohen Arbeitsdruck bei der Belastung ersetzt werden. Dies ist heute auch messbar.

Mittlerweile sind moderne, einfach zu handhabende Kompressionssysteme auf den Markt gekommen sind, die mit der Effizienz der klassischen Rottertechnik vergleichbar sind, jedoch dem heutigen Patientenservice und Zeitmanagement (= Kosten) angepasst sind. Dazu kommen jetzt Fertigprodukte (Strümpfe, Adaptive und/oder pneumatische Systeme), die diesbezüglich eine optimale Weiterentwicklung und Ergänzung sind.

Nun kann endgültig Schluss sein mit den mehrfach gelegten, vielschichtigen, sich überkreuzenden, überlappenden Wickelungen, aber auch mit den herkömmlichen sogenannten Stützstrümpfen, alles eine Belastung für unsere  Patienten.

Diese neuen Techniken werden am 25.1.20 im Medizinischen Zentrum Bad Vigaun vorgestellt,
erklärt und per hands on geübt . www.carpecompressionem.com

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